Flächennutzung im Fokus: Warum präzise Geodaten beim VS- und VSME-Reporting für KMU unverzichtbar werden

Flächennutzung im Fokus: Warum präzise Geodaten beim VS- und VSME-Reporting für KMU unverzichtbar werden

Symbolfoto (Büroszene KI-generiert). Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026)

13. Oktober 2026

Die CSRD trifft aktuell primär große Unternehmen. Doch die Realität zeigt: Immer mehr KMU erhalten ESG-Fragebögen von ihren Kunden oder Hausbanken.

VS- und VSME-Standards liefern den passenden Leitfaden, um Nachhaltigkeitsanforderungen effizient zu erfüllen, Ihre Marktposition in Lieferketten abzusichern und den Zeitaufwand dafür deutlich zu reduzieren.

Doch ESG endet längst nicht mehr beim CO₂-Fußabdruck: Banken, Kunden und Auditoren fordern zunehmend Transparenz über den Einfluss von Unternehmen auf die unmittelbare Umwelt. Bodenversiegelung, Starkregenrisiken und der Verlust von Biodiversität rücken direkt in den Fokus und damit auch die Frage, wie viel Fläche ein Standort tatsächlich beansprucht.

❓ Wie berechnet man Bodenversiegelung und naturnahe Flächen korrekt?

Genau vor dieser Frage stehen viele Nachhaltigkeitsteams. Sowohl der VS als auch der VSME fordern im Modul B5 (Abschnitte 53-54) konkrete Berechnungen zur Flächennutzung. Die Kernfrage lautet: Wie viele Quadratmeter Ihres Betriebsgeländes sind künstlich versiegelt (z.B. durch Asphalt oder Beton)? Zudem ist es relevant, ob Sie naturnahe Ausgleichsflächen besitzen, wie groß diese sind und ob sie sich auf oder neben dem Gelände befinden.

📍 Ein konkretes Beispiel

Sie betreiben einen Produktionsstandort. Im Reporting reicht eine grobe Schätzung nicht – gefordert sind exakte Angaben in Quadratmetern (m²) zur insgesamt versiegelten Fläche sowie zur gesamten Landnutzung.

Die Erfassung von Versiegelungsdaten scheitert in der Praxis oft am enormen Aufwand: Baupläne zu vergleichen, Flächen auf Karten manuell nachzuzeichnen und mühsam stückweise aufzusummieren.

🛠️ Die Lösung: Automatisierte Geodaten-Analyse

Genau hier setzt eine automatisierte Analyse (wie mit unserem Tool BioIS) an:

  1. 📍 Standorte und Flächentypen als Geodaten hochladen (indem Sie Standorte und naturnahe Bereiche einfach festlegen).

  2. 🗺️ Automatischer Abgleich mit belastbaren Dokumentationsquellen, wie etwa den validierten Daten aus dem europäischen Copernicus-Programm.

  3. 📊 Audit-sichere Zusammenfassungen für das Reporting auf Knopfdruck exportieren. Dabei können Sie optional sogar die Werte des Berichtsjahres mit dem Vorjahr vergleichen, um prozentuale Veränderungen der Flächennutzung direkt auszuweisen.

Fazit

Die Vorgaben zu Land Use im VS / VSME B5 müssen kein Zeitfresser sein. Mit den richtigen Werkzeugen wird aus einer komplexen Flächenberechnung eine klare, wissenschaftlich fundierte Aussage für Ihren Nachhaltigkeitsbericht.

Wie ermitteln Sie aktuell den Versiegelungsgrad für Ihre Standorte – manuell oder bereits toolgestützt?

🔗 Wenn Sie BioIS für die automatisierte “Sealed Area”-Analyse testen möchten, finden Sie alle Infos unter: BioIS